Wanderung mit Blick auf Schlumpfhausen, Juzcar in Andalusien

Wir starteten die aussichtsreiche, leichte Wanderung in der Sierra de Bermeja in Andalusien, Spanien auf den unbekannten Berg von unserem Stellplatz für eine Nacht an der Straße von Ronda nach Estepona kurz hinter Jubrique.  Der einfache Pfad macht Spaß und lässt genügen Zeit, die Aussicht in die grandiose, umliegende Bergwelt der vielen Naturparks in der Region zu genießen. Höhepunkt der Tour ist die Gipfelrast mit Blick auf Schlumpfhausen.

Das kleine Dorf Juzcar liegt im Norden von Estepona und ca. 150 km von Malaga entfernt. Hier könnt ihr euren Kindheitstraum verwirklichen und ins Schlumpfenleben eintauchen. Mit ca. 9000 Litern Farbe wurden alle Häuser, Kirchen und Läden blau angestrichen, eigens für den Schlumpfenfilm – ja, richtig gelesen. Schau dir selbst die Bilder auf Google an. Eigentlich sollte anschließend alles in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden, doch haben die Schlümpfe, äh Dorfbewohner, entschieden, es blau zu lassen. Wir haben Schlumpfhausen nur aus der Entfernung während der Mittagspause angeschaut und gestaunt. Das Dorf und seine Umgebung ist auf jeden Fall einen Tagesausflug wert.

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Route (↑↓450 hm, 11,5 km)

Parkplatz nahe Jubrique – unbekannter Gipfel – zurück zum Parkplatz

Datum

09. Februar 2020

Charakter

T1/T2 – sehr einfache Wanderung auf breiten Wegen, Familien gerecht. Ein kurzes Stück ist steil und erfordert Trittsicherheit. Allerdings kann es einfach rechtsrum umgangen werden.

Tourenbeschreibung

Mitten im Grünen aufzuwachen und direkt nach dem Frühstück von dort eine Tour unternehmen zu können, ist das nicht traumhaft? Wir leben diesen Traum so oft und intensiv es geht. So begann auch hier an einer Straße, deren Name bedeutungslos ist, auf dem Weg von Rondo nach Estepona, kurz hinter Jubrique an jenem warmen Wintermorgen unsere kleine Wanderung auf deinen Berg ohne Namen.
Die Straße an der wir standen war zu der Zeit noch nicht befahren. Nachts fuhr dort garkein Auto und tagsüber kamen vielleicht zehn vorbei. So traten wir vor die Tür unseres Zuhauses und es duftete sofort nach Nadelwald. Man traut sich kaum ein Wort zu sagen in dieser Ruhe, die wir für einen Moment aufsogen.

Ein Blick in Richtung Ziel und auf ging es. Kurz der Straße folgend, dann rechts ab auf eine breite Fortstraße. Auch der spanische Winter ist morgens noch etwas frisch, doch kaum waren wir aus dem Schatten des Berges zu unserer rechten raus, wärmte die Sonne bereits so früh am Morgen. So wird man langsam warm und gewinnt schneller an Höhe.

Bereits nach kurzer Zeit kann standen wir in der grandiosen Bergwelt Andalusiens und wussten nicht, ob wir rechts oder links schauen sollten, so prachtvoll zeigte sich die Umgebung. Und anders als man es vom Süden Spaniens erahnen würde, war dort alles grün. So standen wir an vielen Stellen und genossen die Aussicht.

Bei einer derart  leichten Wanderung kommt man schnell voran, sodass wir uns die Zeit zum Genießen nehmen konnten. Wir nahmen eine Abkürzung gerade bergwärts, die uns dann doch etwas ins Schwitzen brachte. Diese hätten wir auch gut rechterhand umgehen können, doch zieht uns die Abenteuerlust immer auf die schwierigeren Pfade.

Auf halben Weg des steilen Anstiegs verweilten wir wieder einen Moment bei dieser wahnsinngen Aussicht.

Oben angekommen, ist man fasziniert von der Weite, die sich nun in jede Richtung erstreckt. Im Norden die kargen Felsen, in allen anderen Himmelsrichtungen sanfte grüne Berge.

Nun verläuft der Weg Grat-ähnlich auf dem Bergrücken etwas hoch und runter.

Und immer wieder tolle Panoramen.

Wer häufig anstrengende und anspruchsvolle Bergtouren macht, der empfindet die Tour schon fast als Spaziergang. 🙂

Als wir am höchsten Punkt der Tour angekommen waren, machten wir Rast und trauten unseren Augen nicht. Sind die Häuser des Dorfs dort unten etwa alle blau? Ja, wirklich, sie sind alle blau. Wir waren zufällig in der Gegend wandern, in der das berühmte Dorf Juzcar liegt, jenes Dorf, dass angesichts des Schlumpfenfilms einmal komplett blau angestrichen wurde. Leider hatten wir kein Tele dabei, aber Schlumpfhausen ist gut erkennbar 🙂

Schließlich ging es auf demselben Weg zurück und wir bekamen noch einmal die tolle Aussicht, die wir beim Aufstieg im Rücken hatten in voller Pracht zu Gesicht.

Siehst du WIGWAM? Unser Zuhause wartete treu am Ende der tollen Tour. In der 180 Kurve der Straße haben wir uns schließlich noch zum könenden Abschluss der Tour im Bächlein erfrischt.

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