Vom Start des südlichen Kungsledens auf den Näsfjället

Es tut so gut wieder auf dem Kungsleden unterwegs zu sein. Der südliche Teil des Königswegs ist deutlich weniger begangen, als der nördliche. Dabei bieten die Wälder und Berge bis zum Horizont so viel Schönheit, die der des nördlichen Kungsleden in nichts nachsteht. Am südlichen Ende des südlichen Kungsleden starten wir unsere Tour, die von leuchtend grünen Blaubeerbüschen und viel Schmelzwasser geprägt ist und damit abwechslungsreicher kaum sein könnte.e Die Zeit beim Wandern in der Natur bietet neben großen Abenteuern auch Gelegenheit zur Ruhe zu kommen.

Route (↑↓600 hm, 19,2 km)

Start am Wanderparkplatz gegenüber vom Eingangstor zum südlichen Kungsleden – Näsfjället

 

Datum

08. Juni 2020

Charakter

T2 – Einfache Wanderung, im Frühjahr kann der Weg überschwemmt sein, sodass man häufiger durch den Wald ausweichen muss.

Tourenbeschreibung

Unser Van Wigwam ist nun bereits seit rund 8 Monaten unser Zuhause und Basecamp für zahlreiche tolle Bergtouren. Hier steht er auf dem Parkplatz am Start des südlichen Kungsleden und wartet tapfer, um uns nach der Tour auf ein kuschlig warmes Feuer im Holzofen und ein leckeres Abendessen einladen zu können.

Wir sind so glücklich, endlich wieder auf dem Kungsleden unterwegs sein zu können. Wir haben bereits mehrmals eine Tour von Storlien (Storlien – Ljundalen) und (Storlien – Stugudalen ) aus gemacht. Aber noch nie waren wir am südlichen Start des südlichen Kungsleden. Und los geht’s…

Bereits nach kurzer Zeit haben wir uns an den äußerst abwechslungsreichen Untergrund aus wurzeligem Waldboden, Blaubeerbüschen, Pfützen und Sumpf gewöhnt und gewinnen an Höhe.

Unendliche Blaubeerfelder in einem Wald der stiller nicht sein könnte. Alles ist grün!

Ok, manche Flecken haben die Blaubeeren noch nicht erobert. Sie verzaubern den Wald in eine Märchenlandschaft.

Der Winter hat deutliche Spuren hinterlassen und die Schneeschmelze verwandelt den Wanderweg in einen Bach.

Es wird lichter und der Himmel klart auf. Nun prägen Moose und Geröllhalden das nur auf den ersten Blick karg anmutende Landschaftsbild. Zeit für die Mittagspause.

Schaut man genau hin, herrscht selbst hier bei extremen Bedingungen im Winter und einer nur sehr kurzen Sommerzeit eine erstaunliche Artenvielfalt.

Leider blieb uns der Gipfel verwehrt, aber es bleibt ja noch der Abstieg. Obwohl es derselbe Weg zurück ist, so genießen wir immer besonders die Weitsicht, die man bergauf nur selten zu Gesicht bekommt.

Auch bergab wird es wieder nass. Hier zahlt sich ein gut gewachster Schuh mehr als aus.

Wird der Wald lichter, kann man die gegenüberliegende Bergkette sehen. Das ist wohl typisch beim Wandern in Schweden; man könnte unendlich weiter über Bergketten wandern und sieht stets Berge und Wald bis zum Horizont.

Hier gleicht das Gehen Meditation, Geschwindigkeit verliert an Bedeutung und die Erkenntnis manifestiert sich – das hat auf all unseren Trekking- und Wandertouren in Schweden gezeigt – “Oben ist nicht Oben”. Wenn Du schon einmal in Schweden Wandern warst, weißt du, was wir meinen.

 Was nach keiner Bergwanderung in Schweden fehlen darf: Fika mit einem leckeren und kräftigen Kaffee und einem süßen Stückchen, wie einer Zimtschnecke oder anderen leckereien, die man mal im Laden entdeckt hat und deren Verlockung man nicht wiederstehen konnte.

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